Operational Excellence
Operational Excellence: Produktion und Logistik effizienter machen
Wir finden heraus, wo in Ihrer Produktion, Logistik und Ihren operativen Abläufen Zeit und Geld verloren gehen, und entwickeln Maßnahmen, deren Wirkung Sie messen können.
- 70 % weniger Störungen an einer Produktionslinie
- über 10 % niedrigere Transportkosten
- 30 % kürzere Durchlaufzeiten in Angebotsprozessen
Wann lohnt sich Operational Excellence?
Typische Anzeichen, bei denen wir Unternehmen unterstützen:
- Es fehlen Kennzahlen, um Kosten und Verbesserungen nachzuverfolgen
- Eine Produktionslinie steht zu oft still, und die OEE (Gesamtanlageneffektivität) liegt unter Ihren Erwartungen
- Ihre Logistik ist mit dem Unternehmen gewachsen: Transporte werden ad hoc und ohne verhandelte Raten vergeben
- Mitarbeitende sind ungleich ausgelastet, und das Arbeitssystem soll effizienter werden
- Auf dem Werksgelände fehlen Ordnung und klare Zuständigkeiten, was sich im Alltag und bei Audits bemerkbar macht
- Für ein Verbesserungsprojekt fehlen Ihnen kurzfristig Kapazitäten, auch wenn Sie als Beratung Unterstützung in Kundenprojekten brauchen
Was wir für Sie tun
Produktion: Störungen und Stillstände reduzieren Wir erfassen Störungen und Gründe für ungeplante Stillstände, identifizieren die größten Störungstreiber und leiten einen priorisierten Maßnahmenplan mit klarem Zielzustand ab.
Ordnung & Standards: 5S im Werk verankern. Wir nehmen den Ist-Zustand vor Ort auf, entwickeln gemeinsam mit allen Beteiligten Konzepte nach dem 5S-Framework und regeln Verantwortlichkeiten und Kontrollen, damit die Ordnung dauerhaft bleibt.
Logistik & Supply Chain: Kosten senken Wir werten Frachtrechnungen und Sendungsdaten aus, schaffen Transparenz über Kosten je Strecke, Dienstleister und Verkehrsträger und entwickeln Regeln für eine wirtschaftlichere Vergabe.
Intralogistik:
Kennzahlen: Verbesserungen messbar machen Wir entwickeln KPI-Sets und Auswertungen, in Excel oder als Power-BI-Dashboard, mit denen Sie den Erfolg der Maßnahmen dauerhaft verfolgen.
Begleitung der Umsetzung Auf Wunsch stoßen wir die ersten Maßnahmen gemeinsam mit Ihren Teams an und begleiten die Einführung.
Geht es Ihnen eher darum, Abläufe zu dokumentieren und Organisation und Rollen neu aufzustellen? Dann passt unsere Prozessoptimierung.
So geht es weiter
In einem ca. 30-minütigen Videocall lernen wir uns kennen und besprechen den groben Rahmen. Dabei setzen wir erste Ziele fest, bestimmen einen Zeitrahmen und können einen initialen Preisrahmen festlegen.
Wir stellen ein Team aus den dafür am besten geeigneten Mitgliedern zusammen. Dabei kombinieren wir Branchenexperten mit erfahrenen Generalisten.
Im Kick-off schärfen wir Ziele und Umfang gemeinsam und Sie erhalten ein kostenloses, individuelles Angebot. Dabei wird der genaue Preis festgelegt.
Wir arbeiten eng mit Ihnen zusammen, mit regelmäßigen Abstimmungen und transparenten Zwischenergebnissen. Bei Bedarf kann der Umfang noch angepasst werden.
Sie erhalten die Ergebnisse dokumentiert und umsetzungsreif. Dazu gibt es eine ausführliche Abschlusspräsentation und alle (Teil-)Ergebnisse.
Referenzen aus der Praxis
Lebensmittelhersteller aus der Region Aachen: 70 % weniger Störungen an der Produktionslinie
Ausgangslage: Auf dem Werkshof fehlten Ordnung und klare Zuständigkeiten. Für viele Flächen war nicht geregelt, wer für Ordnung und Zustand verantwortlich ist, und das fiel auch bei Audits auf. Außerdem kam es an einer Produktionslinie immer wieder zu Störungen. Die Folge waren häufige Stillstände und deutliche OEE-Einbußen.
Vorgehen:
- Hofkonzept nach 5S: Über rund ein Jahr waren wir regelmäßig vor Ort auf dem Werksgelände. Gemeinsam mit Facility Management, Produktion und Werkschutz haben wir die Problemstellen aufgenommen und daraus ein Hofkonzept nach dem 5S-Framework entwickelt. Es regelt Verantwortlichkeiten und Kontrollen eindeutig. Alle Maßnahmen haben wir in CAD dokumentiert, damit der Kunde sie direkt umsetzen kann.
- Störungsanalyse: Wir haben die Stillstände an der Linie systematisch erfasst und nach Ursachen ausgewertet. So konnten wir die größten Störungstreiber erkennen und priorisieren. Für sie haben wir einen Actionplan mit konkreten Maßnahmen entwickelt.
- Folgeauftrag (laufend): Nach diesen Ergebnissen hat uns der Kunde erneut beauftragt. Jetzt arbeiten wir weiter daran, die Linie effizienter zu machen.
Ergebnis: Die Störungen an der Produktionslinie sind um 70 % zurückgegangen. Für das Werksgelände gibt es jetzt ein Hofkonzept mit klaren Verantwortlichkeiten. Der Kunde arbeitet inzwischen im dritten Auftrag mit uns zusammen.
Eckdaten: 3 Aufträge · über 60 Beratertage · Folgeauftrag läuft
Produzierendes Gewerbe: Über 10 % weniger Transportkosten
Ausgangslage: Mit dem Wachstum des Unternehmens waren auch die Logistikstrukturen stark gewachsen. Transporte wurden ad hoc und ohne verhandelte Raten vergeben, und es fehlte ein vollständiger Überblick über die Kosten.
Vorgehen:
- Kostentransparenz: Wir haben alle Frachtrechnungen und Sendungsdaten eines Geschäftsjahres über Paket-, Luft- und Straßenfracht ausgewertet. So entstand erstmals eine vollständige Sicht auf die Kosten je Strecke, Dienstleister und Verkehrsträger.
- Vergabemodell: Darauf aufbauend haben wir ein regelbasiertes Vergabemodell entwickelt, mit wöchentlicher Konsolidierung, gewichtsabhängiger Wahl des Verkehrsträgers und zweistufiger Eskalation für Eilsendungen.
- Maßnahmenpaket: Für Inbound-Transporte, Paketzuschläge und Straßenfracht haben wir konkrete Maßnahmen ausgearbeitet und ein KPI-Set definiert, mit dem sich die Einsparungen nachverfolgen lassen.
Ergebnis: Die Transportkosten sanken um mehr als 10 %. Der Kunde verfolgt die Einsparungen seitdem über Kennzahlen wie Kosten je Sendung und Konsolidierungsquote.
Eckdaten: 24 Beratertage · 3 Monate · Analyse von der Beschaffung bis zur Distribution
Unternehmensberatung: Vollzeit-Berater für schlankere Angebots- und Produktionsprozesse
Ausgangslage: Eine Unternehmensberatung sollte die operativen Abläufe eines Kundenunternehmens optimieren, hatte dafür aber intern keine freien Kapazitäten. Für das Projekt wurde kurzfristig ein weiterer Berater benötigt.
Vorgehen:
- Einsatz im Projektteam: Ein aixsolution-Mitglied arbeitete zwei Monate in Vollzeit als vollwertiger Berater im Team der Beratung mit.
- Prozessaufnahme: Gemeinsam haben wir die direkten und indirekten Prozesse des Kundenunternehmens aufgenommen und Schwachstellen identifiziert.
- Maßnahmen und Umsetzung: Daraus haben wir 83 Maßnahmen zur Optimierung abgeleitet und die ersten davon noch während der Projektlaufzeit angestoßen und begleitet.
Ergebnis: Die Beratung konnte das Projekt ohne eigene freie Kapazitäten durchführen, und die ersten Maßnahmen liefen beim Kunden bereits während des Projekts an. Rund 30 % kürzere Durchlaufzeiten in den Angebotsprozessen und rund 20 % in der Massenproduktion des Kundenunternehmens.
Eckdaten: 32,5 Beratertage · 2 Monate · Vollzeitprojekt
Häufige Fragen zu Operational Excellence
Was bedeutet Operational Excellence?
Operational Excellence bedeutet, operative Abläufe in Produktion, Logistik und Verwaltung dauerhaft effizient, stabil und kostengünstig zu gestalten. Dazu gehört, Verluste wie Stillstände, Wartezeiten oder unnötige Transportkosten zu erkennen, gezielt zu beseitigen und die Verbesserung mit Kennzahlen messbar zu machen.
Was ist 5S?
5S ist eine Methode aus dem Lean Management, um Arbeitsplätze und Flächen dauerhaft sauber, sicher und übersichtlich zu halten. Die fünf Schritte heißen Sortieren, Systematisieren, Säubern, Standardisieren und Selbstdisziplin. Wir haben 5S zum Beispiel genutzt, um für einen Lebensmittelhersteller ein Hofkonzept mit klaren Verantwortlichkeiten zu entwickeln.
Was ist der Unterschied zur Prozessoptimierung?
Bei der Prozessoptimierung geht es vor allem darum, Abläufe aufzunehmen, Verantwortlichkeiten zu klären und Organisation und Rollen neu zu gestalten. Operational Excellence setzt im laufenden Betrieb an: bei Anlagen, Logistik und Kosten, mit dem Ziel einer messbaren Effizienzsteigerung. In der Praxis greifen beide oft ineinander.
Was kostet ein Projekt zur Operational Excellence?
Das hängt von Umfang und Dauer ab. Nach einem kostenlosen Erstgespräch erhalten Sie ein individuelles, kostenloses Angebot.
Wie lange dauert ein Projekt?
Typische Projekte dauern zwei bis drei Monate, die Logistikkostenanalyse zum Beispiel drei Monate. Kompaktere Analysen sind ebenso möglich wie eine längere Begleitung der Umsetzung.
Welche Daten brauchen Sie von uns?
Das hängt von der Fragestellung ab, zum Beispiel Störungs- und Stillstandsdaten aus der Produktion oder Frachtrechnungen und Sendungsdaten aus der Logistik. Fehlen Daten, erfassen wir sie gemeinsam mit Ihnen vor Ort.
Wer arbeitet an meinem Projekt?
Ihr Projekt übernehmen Studierende der RWTH Aachen aus über 20 Studiengängen. Wir stellen jedes Team gezielt nach den Anforderungen Ihres Projekts zusammen und verbinden so aktuelles Hochschulwissen mit Praxiserfahrung aus über 300 Projekten.
Wie viel lässt sich in der Logistik einsparen?
Oft mehr als erwartet. Bei einem Produktionsunternehmen haben wir die Transportkosten um über 10 % gesenkt, vor allem durch gebündelte Sendungen, eine klare Wahl des Verkehrsträgers und feste Regeln für Eilsendungen.
Welche Ergebnisse sind realistisch?
Das hängt vom Ausgangszustand ab. Bei einem Lebensmittelhersteller sind die Störungen an einer Produktionslinie um 70% zurückgegangen, bei einem Produktionsunternehmen sanken die Transportkosten um mehr als 10%. Im Erstgespräch schätzen wir gemeinsam ein, wo bei Ihnen der größte Hebel liegt.
Unterstützen Sie auch andere Unternehmensberatungen?
Ja. Beratungen setzen unsere Mitglieder zum Beispiel als vollwertige Berater in ihren Kundenprojekten ein, wenn intern Kapazitäten fehlen.
Sprechen Sie mit uns über Ihre Produktion und Logistik
1. Vorsitzender
Vorstand für Sales & Network
Leonard Soding
leonard.soding@aixsolution.com
+49 17672477573
